Heute gibt es ein paar ehrliche Gedanken zu meinem Hauptberuf, Mutter.

Das Mutter sein ist wohl der härteste Job der Welt. Ein Job, der mit viel Emotionen und Energie verbunden ist und dies ohne jeglichee Pausen, 24/7 x 365 Tage.

Natürlich, Ausgang und eine Shoppingtour mit der besten Freundin tut unglaublich gut, macht es so oft ihr könnt. Die Gedanken und Sorgen sind trotzdem oftmals zuhause. Ist das Znüniböxli parat, sind die Hausaufgaben gemacht, sind die Zähne geputzt, die Liste geht ins Unendliche.

Die Rolle als Mutter verdient uns Frauen viel ab. Mit der Schwangerschaft bereits verändert sich unser Leben schlagartig. Haben wir das Wochenbett erstmals überstanden, so fängt der Ernst des Leben erst an.

Versteht mich nicht falsch, die Geburt meiner beiden Kinder war das Schönste was ich je erleben durfte.
Das Mutter sein und seinem eigenen Kind das Leben zu schenken ist die schönste Erfüllung überhaupt, doch es gibt auch Momente, wo ein Prosecco Dösli oder eine Tafel Schoggi die Situation regeln muss. Aber hey, das ist okay, wir sind nicht nur Mutter, sondern auch Frau und Mensch.

Ein gute Mutter ist nicht die, die 12 Stunden spazieren geht, auf die Kinderkrippe verzichtet und den Brei jeden Tag frisch zubereitet. Eine gute Mutter ist eine gesunde Mutter, eine ausgeglichene Mutter, eine Mutter, die auch ihren eigenen Bedürfnissen nachkommt.

Sind wir mal ehrlich, ab dem Moment, wo wir Kinder haben, steuern wir automatisch zuerst in die Kinderabteilung, das Essen können wir inzwischen auch kalt geniessen und an die schlaflosen Nächte haben wir uns schon lange gewöhnt.

Life doesn’t come with a manual, it comes with a mother

Nicht selten fehlt mir der Freiraum, mein altes Ich, die Unabhängigkeit, oder einfach ein paar Minten für mich für das stille Örtchen, wenn man das überhaupt noch so nennen kann. Mami, Gross oder Klein? Darf ich mal schauen?

Kein Buch, keine Ausbildung, keine Erzählungen, nichts und wieder nichts kann dich darauf vorbereiten ein Kind zu erziehen, ohne dabei manchmal die Nerven und Energie zu verlieren. Es ist okay.

Wie du dich verändern wirst ist unklar, aber eines ist sicher: Du wirst dich auf jeden Fall verändern und du wirst es nie wieder missen wollen.

 

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